Jeder Schmuckhersteller kennt dieses kleine Glas auf seiner Werkbank, das sich langsam mit Schätzen füllt: Drahtreste, Blechfragmente, misslungene Ringe und sogar Edelmetallspäne. Es ist ein schlummernder Vorrat an Rohmaterialien. Doch die entscheidende Frage bleibt: Was tun mit diesen Goldresten? Kann man sie zu Hause einschmelzen?
Bei La Fille du Sud wissen wir den Wert jedes Gramms zu schätzen. Hier finden Sie unseren Leitfaden für den klugen Umgang mit Ihren Edelmetallabfällen.
Der Traum: Goldreste in der Werkstatt einschmelzen
Die Idee ist verlockend: Man nehme den gesamten Metallschrott, schmelze ihn in einem Tiegel mit einem Schweißbrenner ein und erhalte so einen neuen Barren, der dann gewalzt oder gezogen werden kann. Ein perfekter Recyclingkreislauf.
Die Realität: Warum es für die meisten Kreativen eine schlechte Idee ist
Leider ist das Einschmelzen kleiner Mengen von Altmetall in der Werkstatt ein sehr riskantes Unterfangen, das die Qualität des Metalls beeinträchtigt.
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Problem Nr. 1: Legierungsverunreinigung
Ihr Altmetall ist selten „rein“. Es ist oft mit Spuren von Lötmittel (Schweißgut) vermischt, das eine andere Zusammensetzung und andere Eigenschaften aufweist. Das Zusammenschmelzen all dieser Bestandteile wird Sie verunreinigen Ihre Legierung , verringern deren Feinheit (zum Beispiel von 750‰ auf 740‰) und verändern deren mechanische Eigenschaften. -
Problem Nr. 2: Metallverlust
Das Einschmelzen sehr kleiner Mengen führt durch Oxidation und Verdampfung zu erheblichen Verlusten. Dabei riskieren Sie, einen Teil Ihres wertvollen Goldes zu verlieren. -
Problem Nr. 3: Ausrüstung
Für hochwertiges Gusseisen benötigt man spezielle Ausrüstung (leistungsstarker Brenner, geeigneter Tiegel, Borax, Gussform usw.) und echtes Know-how, um Blasen und Verunreinigungen zu vermeiden.
Die professionelle Lösung: Ausgehend von einer reinen Basis
Was also tun? Bewahren Sie Ihre Käsereste sicher auf! Wenn Sie eine nennenswerte Menge (mehrere Dutzend Gramm) haben, können Sie diese an einen professionellen Käsehersteller verkaufen.
Doch für Ihre alltäglichen Kreationen lautet das Geheimnis der Juweliere: Beginnen Sie immer mit einer soliden und zertifizierten Grundlage.
Das ist genau die Rolle des Goldgranulat . Diese neue Legierung mit präzise kontrolliertem Feingehalt (750 ‰ oder 999,9 ‰) garantiert makellose Ergebnisse bei jedem Guss. So vermeiden Sie stundenlanges Schmuckstück-Sorgfältig-Arbeiten, das am Ende zerbrechlich ist oder aufgrund minderwertigen Metalls eine enttäuschende Farbe aufweist.
Fazit: Qualität beginnt mit dem Material
Recycling ist zwar wichtig, doch bei der Schmuckherstellung steht Qualität an erster Stelle. Am besten präsentieren Sie Ihre Arbeit, indem Sie mit makellosen Rohmaterialien beginnen. Betrachten Sie Ihre Materialreste als Ersparnis und neue Materialien als Investition in Qualität.
Bereit, mit vollkommener Zuversicht dahinschmelzen?